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Liebe Publikum, liebe Freunde,

hier haben wir für Sie Pressestimmen zu unseren aktuellen Produktionen zusammengetragen:

Zur Neuinszenierung von „Das Muttermal“ im Juli 2007:

Ein junges Paar steht im Mittelpunkt des Stücks „Das Muttermal“. Nicht auf der Bühne, sondern mitten zwischen den Zuschauern lieferten sich Clara (Karin Punitzer) und ihr Schweizer Freund Klotz (Jo Schmitt) einen wort- und bewegungsgewaltigen Beziehungskrieg. Da wurde genörgelt, gealbert, gebrüllt und provoziert, und daneben gibt es genauso Momente großer Traurigkeit und Einsamkeit. Wie entfesselt spielten sich Punitzer und Schmitt in die Charaktere hinein. Harmonie findet dieses Paar nicht und kann trotzdem nicht voneinander lassen. Inka Neubert und ihre brillant agierenden Darsteller erhielten großen Beifall vom Neunkirchener Publikum.
Petra Römer, Rhein-Sieg-Anzeiger

Zur Uraufführung von „Vanille Eis“ im Oktober 2006:

Um Arbeitslosigkeit geht es in Inka Neuberts Stück "Vanille Eis". Lange Zeit isoliert voneinander monologisieren die Figuren in der letzten Kölner Aufführung des Inteata über Ich-Verlust und innere Leere. (...) Ein minimalistischer Klangteppich unterlegt die richtungslosen Ausbruchsversuche des Bühnenpersonals, und Alireza Varzandehs stets raffinierte Ausstattung deutet andere Sinnebenen an. Brillant: die naiven Kommentare der im Publikum platzierten Schauspieler, das Schaulaufen des Sekretärinnentrios in der Mittagspause, das selig lallende Finale am Strand.
Oliver Cech, Kölner-Stadt-Anzeiger

Neuberts eigener Text betrachtet das Phänomen Arbeit aus verschiedenen Perspektiven. (...) Während die Arbeitenden vergeblich Entspannung suchen, sitzen die Arbeitslosen mit sich alleine in einer Art Psychohölle. Als Chimäre eines besseren Lebens taucht ein Abenteurer auf, der vom selbstbestimmten Dasein redet. (...) Inka Neubert entwirft eine Art Sprachteppich. Das bleibt oft bedeutungslos, hat aber pointierten Witz. Subtil ist die Bühne (Alireza Varzandeh) konstruiert: Der Arbeitslose bleibt zunächst hinter einer transparenten Wand von der Welt "abgeschnitten", und gegen Ende beginnt sich das Bühnenbild nach vorne zu verschieben, so dass ein beklemmendes Gefühl der Enge entsteht.
Thomas Linden, Kölnische Rundschau