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Kieselasche
Das Muttermal
Liebesgeschichte

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"Die Sprache als Musik. Vom Schweigen. Vom Sprechen ohne Sinn und Aber". (Felicia Zeller)

"Im Café Tassl"
von Felicia Zeller
Eine Sprech- und Sprachoperette.

INTEATA im Gloria, Köln.
Uraufführung: 1. November 2000.
Aufführungsrechte beim Verlag Felix Bloch Erben

Inszenierung: Inka Neubert; Bühne: Alireza Varzandeh
Kostüme: Ursula Cuesta, Musik: Alexander Boerner, Dramaturgie: Sandra Nuy, Licht: Martin Leetz

Mit:
Ursula Strauss (Frauke K.), Marcus Vick (Kellner), Uwe Kosubek (Herr Faxofon/Besoffener), Achim Wehrle (Herr Salzbr), Martin Molitor (Otto S.), Andrea Brunetti (Sonnenhut/Topf/Pullover, genannt "Pulli")

Das Stück
Frauke K. ist Single. Otto S. auch, aber er hat eine Kontaktanzeige aufgegeben. Jetzt sitzt Frauke im Café Tassl und wartet auf den Unbekannten. Frauke wartet: Elf hochgestapelte Kaffeetassen lang. Ob es der richtige Tag war? Der richtige Ort? Vielleicht gibt es am Wolfgangsee ein zweites Café Tassl? Vielleicht hat sich Otto S. auch einfach nur in seinem Alltag verheddert und zu lange mit seinem Pullover gesprochen ...

Der Autorin
Felicia Zeller, geboren 1970 in Stuttgart. Sie lebe als Wanderschriftsstellerin in Stuttgart, Berlin, Wien und Karlsruhe, gibt sie immer dann zu Protokoll, wenn es um ihre Biografie geht. 1993 hat sie für das Stück "Immer einen Hund gehabt/Plane crazy 1928" den Baden-Würrtembergischen Jugendtheaterpreis erhalten. 1998 schloss sie ihr Studium an der Filmakademie Baden-Württemberg ab und erhielt das Ilse-Langner-Stipendium für Dramatikerinnen. 1999/2000 war sie Hausautorin am theater rampe, Stuttgart im Verbund mit dem "author in residence"-Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg. 2000 Aufenthalt im Künstlerdorf Schöppingen. 2001 Uraufführung von "Bier von Frauen" am Staatstheater Mainz; 2002 "Vom Herrn Hödel und seiner nassen Hand" am Grillo-Theater Essen.

Pressestimmen

"Neuberts Schlußbild, die Zusammenfügung der vier Hauptfiguren, wie sie in jeweils eigenen Welten parallel reden und leben, ohne sich wahrzunehmen, wie aufgezogene Marionetten in ihren "loops" hÄngen, das ist schon beinahe ein Opernfinale."
Theater heute 4/2001

"Inka Neubert gelingt es, einen artifiziellen und schauspielerisch enorm anspruchsvollen Text höchst vergnüglich in die Handlung zu integrieren."
Kölnische Rundschau, 04.11.2000

"Brillant nutzt Inka Neubert die Weite ihrer Bühne, um die Figuren den leeren Raum und seine Unüberwindlichkeit spüren zu lassen. Alexander Boerner hat Musik von hypnotischer Schlichtheit beigesteuert, Alireza Varzandehs Bühne ist ein eigenes Kunstwerk mit kraftvoll durchgehaltener Idee, dabei voller Überraschungen, und die Schauspieler agieren einfach großartig. Allen voran Ursula Strauss."
Kölner Stadt-Anzeiger, 03.11.2000